Herzlich Willkommen beim Kanuklub Charlottenburg e.V.!

Wer im Kanurennsport, Kanupolo, Drachenboot, Wanderpaddeln oder Breitensport aktiv werden möchte, ist bei uns herzlich willkommen!

Auf den folgenden Seiten kannst Du unseren Verein kennenlernen und Dich über die angebotenen Sportarten informieren.

Aktuelle Berichte und Ergebnisse findest Du im rechten Bereich bei den “Letzten Meldungen” bzw. im “Archiv”. Auch unsere nächsten Termine und Veranstaltungen sind rechts im Kasten “Termine”.

Wenn Du Dich mit uns in Verbindung setzen willst, oder wissen möchtest wo sich der Verein genau befindet, dann klick einfach auf den Link Kontakt / Impressum.

Möchtest Du unserem Verein beitreten? Im Downloadbereich findest Du unsere Satzung, unsere Beitragstabelle und die notwendigen Anmeldeformulare sowie unseren aktuellen Flyer.

Einladung zur 49. Nikolausfahrt

Veranstalter: Landes-Kanu-Verband Berlin und der

Kanuklub Charlottenburg e.V.

Am Sonntag, den 3. Dezember 2017

Programm:

Treffpunkt: 10:00 Uhr im Bootshaus vom Kanuklub Charlottenburg e.V.

An der Scharfen Lanke, Bocksfeldstraße 11, 13595 Berlin - Spandau

Morgenkaffee:                               10:00 Uhr – 10:45 Uhr

Abfahrt der Kanusportler:           11:00 Uhr

Abmarsch der Fußwanderer:    11:15 Uhr

Bei zugefrorener Havel findet für a l l e Teilnehmer eine gemeinsame Fußwanderung statt.

Nach Rückkehr der Kanu- und der Fußwandergruppen treffen sich alle Sportler noch im Klubhaus des Kanuklub Charlottenburg e.V.

bei einem kleinem Imbiss zu einem gemütlichen Beisammensein.

Die Teilnehmerkosten betragen pro Person €  6,50 bei Voranmeldung und Überweisung auf das ug. Konto bis zum 26.11.17,8 € bei späterer Anmeldung oder vor Ort.

Kanuklub Charlottenburg e.V.

IBAN DE53 1001 0010 0202 4221 08, Postbank Berlin

Kennwort : Nikolaus

 

Wie auch in den Jahren zuvor, geben wir wieder einen Stempel für

die Fahrtenbücher aus.

 

Wir wünschen allen Teilnehmern eine gute Anfahrt und schon jetzt

viel Spaß bei unserer Veranstaltung.

 

Der Landes-Kanu-Verband Berlin und

der Kanuklub Charlottenburg e.V.
Ansprechpartner: Uta von Leitner 0170/2974258, u.v.leitner@gmx.de

 

PS: Jeder Teilnehmer startet auf eigene Gefahr. Zur eigenen Sicherheit besteht

Schwimmwestenpflicht für die Kanufahrer.

Der Veranstalter haftet nicht für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.

Surfski mit den Kids

Ausflüge an die Ostsee

Mit der Berliner Meisterschaft endete unser Regatta-Wochenendmarathon fürs Erste. Die Großen Ferien standen vor Tür und in den ersten Wochen hatten die Kinder, die zur Deutschen Meisterschaft Ende August mitkommen wollten, auch die Erlaubnis der Trainerin trainingsfrei zu machen und wegzufahren. (mehr…)

Berliner Meisterschaft 2017

Berliner Meisterschaft 2017

Nach der anspruchsvollen ODM hatten wir ein Wochenende frei, bevor die Berliner Meisterschaft auf unserem Regattaplan stand. Aber da wir paddelfrei irgendwie total doof finden, dachten wir uns: Komm, wir veranstalten ein KC-Sommerfest und losen ein paar Rennen aus. Wir wollen ja schließlich nicht aus der Wettkampfübung kommen, hihi. (mehr…)

Ostdeutsche Meisterschaft 2017

Ostdeutsche Meisterschaft 2017

Nach der kleinen aber feinen Regatta in Jena fing am 22.06. wieder das ernste Paddlerleben für unsere Aktiven an: Die Ostdeutschen Meisterschaften auf dem Beetzsee standen an und eine Menge Sportler des KC wollten in diesem Jahr die Endläufe erreichen und sich damit für die Deutschen Meisterschaften im August in München qualifizieren. Lara, Sophia, Matilda, Lucie, Marie, Leni, Mateo, Malte, Samer, Tom, Fabian, Adrian, Aaron und Mert waren ebenso mit von der Partie wie Arved, Jonas und Luca aus Cottbus. Verstärkt wurde unser Team noch von Andreas, Hermann, Lars und Sacha, die sich zwar nicht für die DM qualifizieren wollten, aber sowohl in der AK, als auch in der LK unsere Mannschaft bereicherten. (mehr…)

Jena 2017

Jena 2017

Es ist Sonntagabend, und wir hatten dieses Wochenende keine Regatta und kein Sommerfest oder ähnliches. Ich schnappe mir meinen Laptop und fange an Trainings- und Wettkampfvideos durchzuarbeiten, das heißt jede Aufnahme anschauen, beschriften und unbrauchbare zu löschen. Heute mache ich mich an die Sprintregatta in Jena.
Dort waren wir vom 09.06. – 11.06.; ach ja, das war am Ende unseres Pfingsttrainingslager, das in diesem Jahr Ausnahmsweise stattfand. Warum Ausnahmsweise? Weil Berlin sonst keine Pfingstferien hat, und wir die Chance natürlich am Schopf gepackt haben, denn wie könnte man seine freie Zeit besser verbringen als morgens aufzustehen und paddeln zu gehen?! Mein Rücken verzeiht mir diese ganze Isomattenschlaferei zwar nicht so richtig, aber was soll`s. Da fallen mir natürlich gleich die 1000 Aufnahmen ein, die noch vom Trainingslager unbeschriftet auf mich warten, aber stopp: erstmal Jena!
Auch dieses Jahr ging es wieder mit einer großen Sportlergruppe an den schönen Schleichersee im grünen Thüringen. Diese Regatta überzeugt mit Einfachheit, unglaublich viel Engagement der Verantwortlichen und nettem Ambiente. Auch die Konkurrenz hatte genau die richtige Mischung, so dass zwar die eine oder andere Medaille heraussprang, aber man sich diese durchaus hart erpaddeln musste und auch ein paar Niederlagen eingesteckt werden mussten. So mag ich das als Trainerin. In den Mixrennen (Mädchen und Junge) gibt es in Jena nur einzelne Endläufe, die im Vorfeld ausgelost werden, so dass hier jeder eine realistische Chance auf eine gute Platzierung hat. Weiterer Vorteil daran ist, dass der Regattatag nicht zu lang wird. Während ich mir die Filmaufnahmen anschaue, kommen die Erinnerungen langsam zurück.
Durch die Ferien konnten wir bereits am frühen Freitagnachmittag in Jena anreisen, wodurch wir genügend Zeit fürs Aufbauen und häuslich einrichten hatten. Leider regnete es dann abends, aber Burger haben wir natürlich trotzdem gegrillt. Mit Mert und Sacha haben wir ja schließlich zwar ganz süße Grillmeister, aber aus Zucker sind sie trotzdem nicht, und so grillten beide fleißig, während es von oben etwas feucht wurde. Unser gut erprobtes Mannschaftszelt hielt wie immer jedem Regen stand und so konnten wir fröhlich zusammensitzen, Bravo lesen und Karten spielen. Wie bereits seit einigen Regatten haben wir uns auch in Jena mit Cottbus in einer Art Zelt-, Paddel-, Ess- und Spielgemeinschaft zusammengefunden. So bereicherten die Cottbuser Jungs und Männer die eine oder andere Spielrunde mit ihrer Teilnahme bevor schließlich alle in ihre Schlafsäcke krochen.
Der Samstag beginnt in Jena im Gegensatz zu anderen Regatten eher ruhig, da die Rennen erst um 12 Uhr beginnen. Die Kids konnten somit vormittags paddeln gehen, während Wiebke, Sacha und ich gemeinsam die Obleutebesprechung bestritten.
Mittags ging`s dann mit den Rennen los und wenn ich mir die Zeiten der Videoaufnahmen anschaue, für uns Schlag auf Schlag. Ich hatte Mühe alle Kinder live in Action zu sehen und zu filmen. Glücklicherweise konnte ich Sacha die Kamera ab und zu in die Hand drücken und alles filmen lassen, was ich sonst durch andere Verpflichtungen (wie selber paddeln) verpasst hätte. Jetzt kann ich mir diese wenigen verpassten Läufe doch noch ganz entspannt im Wohnzimmer sitzend anschauen. Es lebe die moderne Technik :D Mit Stolz und Bewunderung stelle ich fest wie gut alle inzwischen paddeln und mit Erschrecken wie groß, kräftig und erwachsen alle inzwischen geworden sind. Mit der nächsten Aufnahme, die zeigt wie Malte an den Hänger gebunden werden soll, relativiert sich erwachsen allerdings gleich wieder.
Am Samstagabend findet bereits eine erste Siegerehrung der stattgefundenen Endläufe statt. Hier dürfen Sieger und Platzierte auf die Bühne und sich feiern lassen. Abgerundet wird diese kleine Siegerehrung von einem Showprogramm. Auch wir KCer (Lars, Aaron, Luca, Jonas, Arved, Carola um nur einige zu nennen) waren zahlreich auf dem Podest zu bewundern. Im Anschluss blieben wir unserer neuen liebgewonnenen Jenaer Tradition treu und aßen Pizza, bevor Fußball und Volleyball gespielt wurde. Die Bälle flogen solange bis man sie wirklich überhaupt nicht mehr sehen konnte. Das war wieder sehr spaßig und es wurde aufgrund der phänomenalen Fußballkünste einiger wieder sehr viel gelacht.
Sonntag standen dann weitere Finalläufe und das übliche Abfahrtsritual auf dem Plan: Zelte packen und Hänger laden und währenddessen Rennen paddeln und gucken. Bei einigen Staffelübergaben wurde dann unglücklicherweise noch ein bisschen gebadet, aber das ist an einem Badesee ja halb so schlimm ;)
Auch Sonntag sammelten unsere Sportler fleißig Medaillen und belegten gute Plätze deren Aufzählung meine kleinen Berichte bei weitem übersteigen würden und im Kopf behalten kann ich all die Erfolge der Kids schon eine Weile nicht mehr. Auch wenn die Videoaufnahmen der Erinnerung helfen, sieht man ja doch nicht jeden Zieleinlauf, da es immer darauf ankommt, wo das Kamerakind steht. Manches Mal war es aber auch wirklich knapp mit einer Medaille, und so schrammte beispielsweise Matilda wirklich ein paar Mal zu oft an dem Bronzerang vorbei, genauso wie Sophia in diesem Jahr irgendwie auf jeder Regatta die schweren Läufe erwischt. Aber so ist das im Sport: Viele Faktoren müssen zusammenlaufen damit man erfolgreich ist, und manchmal ist es halt das kleine Fünkchen Glück.
Ich klicke mich Stück für Stück durch die Videos, auf denen manchmal auch einfach nur Wiese zu sehen ist und entdecke 1 – 2 Rennen, die ich tatsächlich noch nicht gesehen habe, da ich wohl mit Hänger laden beschäftigt war, aber glücklicherweise war Sacha wachsam.
Zurück nach Hause starteten wir dann etwas langsam, da wir uns mitten im beliebtesten Ausflugsziel von Jena befanden, und es leider etwas dauerte bis wir den Schleichersee verlassen hatten und auf der Autobahn Richtung Heimat waren. Ansonsten klappte die Rücktour mit entsprechendem Imbiss bei einer Fast-Food-Kette einwandfrei.
Jena war erneut eine schöne Regatta mit vielen Erfolgen und einer Menge Spaß. Mein persönliches Highlight ist diesmal tatsächlich mal ganz persönlich. Nicht nur, dass Sacha gehört hat wie sich einige Zuschauer währende meines Rennens über meine gute Technik unterhalten haben, sondern ich wurde im Gespräch mit einem anderen Trainer auch noch gefragt, ob ich Nationalmannschaftsvergangenheit habe. Das schmeichelte mir dann doch ein wenig  Die Kinder, ihre Erfolge und ihr Spaß stehen natürlich immer im Mittelpunkt und machen sonst auch jeden meiner Berichte aus, aber dieses eine Mal sei mir dieses persönliche kinderfreie Highlight erlaubt.
Nicht so schön fand ich, dass die Buswünsche inzwischen dazu genutzt werden, sich Mannschaftskameraden/innen nicht als Mitfahrer zu wünschen. Ich hoffe sehr, dass das nur ein Versehen war und sich wieder ändert.

Carola

Mittweida 2017

Mittweida
Aus dem Tagebuch einer Trainerin
25.05.
Heute geht es bereits nach Mittweida. Irgendwie hielt ich es für eine tolle Idee den freien Brückentag zu nutzen, um ein kleines Trainingslager in Mittweida zu veranstalten. Na mal sehen. Jetzt gerade, wo ich meine Tasche noch nicht gepackt habe und wir Montag erst um Mitternacht aus Rom zurückgekommen sind, artet alles doch mal wieder in Stress aus. So, jetzt mal schnell Tasche packen und ab in den Verein.
Dort waren tatsächlich mal alle überpünktlich und bereits da. Das erlebt man ja auch selten. Nachmittags gut in Mittweida gelandet, dort erstmal Zelte aufbauen und alle Boot auspacken. Dann ging es erstmal aufs traumhaft ruhige Wasser in unserem Auenland. Das war auch wirklich schön!
Abends haben wir dann alle zusammen gegessen, dann wurde Fußball gespielt. Wie immer war das sehr spaßig, wenn lauter Fußballmeister aufeinandertreffen. Leider wurde der Abend durch die Wichtigkeit von Germanys Next Topmodel unterbrochen. Dass ein Fernsehformat dann doch so wichtig ist, das man nicht darauf verzichten kann, hat mich doch sehr traurig gestimmt. Vor allen Dingen an so einem schönen Tag und Abend.
Irgendwann sind dann alle im Bett und schlafen hoffentlich, obwohl man das ja nie so genau weiß.

26.05.
Frühstücksbuffet von Angelika ist wieder sehr schmackhaft, und so können wir alle gestärkt die Kilometer zur Staumauer paddeln. Wir verteilen uns auf verschiedene Boote und los geht es: 6 Kilometer lange ordentliche Fahrt. Mann o Mann, die Jungs paddeln ganz schön flott los. Na mal sehen, ob ich die noch hole. Bin mit Steffi erstmal hinter allen. Ist das schön, dass die Kids inzwischen so schnell sind. Einige hole ich dann aber doch wieder ein; hätte mich auch sehr gewundert, wenn nicht, hihi.
Zurück haben wir dann alle zusammen das Fahrtenspiel gemacht. Endlich mal richtig viel Platz und keinen Zeitdruck. Es macht schon richtig Spaß, wenn die ganze Gruppe zusammen paddeln kann.
Nachmittags sind alle auf der Strecke Belastungen gefahren, ist ja schließlich Trainingslager. Das klappte schon ganz gut, so dass ich schon ein wenig mit dem Gesamtpokal liebäugele. Sag ich das den Kids oder ist der Druck dann zu hoch? Vielleicht ein kleiner Spruch am Rande, wenn es sich ergibt.
Abends haben wir wieder lecker gegrillt, die Altersklasse war auch da. Schön zusammen gesessen, gequatscht und Karten gespielt. Das war wieder richtig nett, wobei das gestrige Fußballspiel noch einen kleinen Tick amüsanter war und für reichlich Lacher gesorgt hat.
Ich staune, dass einige Kids schon vor dem Zapfenstreich schlafen gehen. Merkwürdig. Aber am Ende kann es mir nur Recht sein. Und dann passierte doch etwas mich nachdenklich und traurig Stimmendes: Sacha und ich stehen um 0.24 Uhr noch mit Toto zusammen und warten, dass wir ein letztes Mal vor dem Gang zum Zelt auf Toilette gehen, da treffen wir doch glatt auf zwei unserer Kinder, die offensichtlich nicht auf Toilette waren, sondern sich draußen rumtreiben. Erstaunlich, wo sie doch freiwillig vor dem Zapfenstreich angeblich ins Zelt sind.
Muss ich unser gesamtes System jetzt doch überdenken? Funktioniert es nicht? Muss ich mir doch Sorgen machen, dass die Kids sich rumtreiben und etwas passiert, ohne dass man es merkt? Ich weiß es nicht. Erstmal Gute Nacht sagen und schlafen gehen.

27.05.
Endlich Regattatag! Ärgerlich, dass wir zwar bis 8 hätten schlafen können, aber der Veranstalter ab 7 seine Musikanlage testet. Na ja, wenigstens sind bestimmt auch alle Kinder leichter zu wecken, hihi.
Boah, wieder ein straffes Regattaprogramm von 8.30 – 18.30 ständig Rennen. Die Kids sind gut mit dabei, fahren in die Endläufe und holen schon die ersten Medaillen. Das ist so schön!
Ich denke daran, dass vor einigen Jahren kein einziges Kind im Endlauf war. Ich hatte 11 Medaillen gewonnen und die reichten genau für die Anzahl der Kids, die wir dabei hatten. Jetzt würden meine paar Medaillen gar nicht mehr ausreichen, aber noch viel schöner ist, dass sie selbst Medaillen gewinnen und meine nicht mehr brauchen.
Wie immer rast der Regattatag nur so dahin, versuchen alle Rennen zu sehen und zu filmen: das klappt ganz gut. Langsam bin ich auch ganz schön nervös, hab noch mein 100m Rennen im KI. Diese Nervosität nervt voll ab. Die habe ich wirklich nicht vermisst.
Endlich ist das Rennen, aber dann ist der Starter auch noch anstrengend, kann der uns nicht einfach starten, boah wie nervig. Na toll, ersten Schlag voll versemmelt. Schade, wollte einfach ein schönes Rennen fahren. Im Ziel sehe ich, dass sich Steffi auch ärgert, was ich verstehe, wo ihr Starts nicht so liegen. Punkte für die Wertung haben wir zusammen mit Claudia auf jeden Fall gesammelt.
Überhaupt lief der Tag sehr erfolgreich für uns. Leni im KI, im KII mit Sophia und im KII mit Mateo im Finale. War schon die richtige Entscheidung sie Pazificco paddeln zu lassen. Aaron ist auch in allen Endläufen und Mert erstaunlicherweise im KI über 100m auch. Das hat er gut gemacht.
Richtig begeistert bin ich von Marie, Lucie, Lara, Samer, Tom, Fabian, Adrian und Matilda. Die Jugend hat sich toll verkauft und alle sind tolle Rennen gefahren. Schön, dass es nach den ernüchternden Ergebnissen von der Großen Brandenburger hier so gut läuft. Ich mache mir schon immer Sorgen, dass diese anspruchsvollen Regatten die Kids deprimieren, sie das nicht richtig einordnen können und es ihnen am Ende keinen Spaß mehr macht.
Ach, was schreib ich denn. Ich bin natürlich am Ende wieder von allen schwer begeistert. Abends gab es dann wieder leckere Burger. Leider ohne Sacha, der sich schon den ganzen Tag nicht gut gefühlt hat. Ich hoffe, dass es ihm morgen wieder gut geht. Erstaunlich, dass er die Rennen noch einigermaßen paddeln konnte.

28.05.
Zweiter Wettkampftag und Abreisetag. Bin schrecklich aufgeregt wegen meiner ganzen Rennen. Am Anfang gleich KII mit Mert und 30 min später mit Sacha, hoffentlich läuft es und wir haben Spaß. Erstes Rennen klappt schon mal, juchhuh. Sacha fühlt sich etwas besser, ist aber noch nicht wieder richtig auf dem Damm. Wir fahren schon gar nicht richtig los. Na ja, egal. Nächstes Mal wird es besser und die Punkte haben wir ja trotzdem für den KC gesammelt.
Es geht den ganzen Tag erfolgreich weiter. In der Mittagspause fahren Mateo, Leni, Sophia, Malte, Tom, Aaron, Mert und ich die Vereinsstaffel. Ich mag das Rennen, und wir lassen uns vom ersten Starter den Sieg auch nicht nehmen. Wobei ich schon ein wenig Angst hatte, als Mert direkt auf mich zugerast kommt. Aber die Übergabe klappte super!
Wir sammeln Punkte über Punkte. Zwischenstand: wir liegen auch in der Gesamtwertung vorn. Ich mache mir Sorgen um unsere fehlenden Schüler C, B und A. In diesen Klassen haben wir nicht sehr viele Starter. Na mal sehen, vielleicht klappt es ja.
Leider klappte es nicht. Um 7 Punkte verfehlen wir den Gesamtpokal, voll schade. Aber immerhin gewinnen wir die Pokale der Jugend, Junioren und der Altersklasse. Das lässt sich doch sehen.
Als letzter Hänger machen wir uns auf den Weg nach Hause. Der Zwischenhalt bei Burger King bleibt nicht unentdeckt. Carola Günzel schickt mir ein Bild von Bus und Hänger auf dem Parkplatz. Die Welt ist manchmal klein: Da saßen die Polospieler bei McDonalds und haben uns gesehen. Wie witzig!

Carola

Große Brandenburger 2017

Kurzbericht „Große Brandenburger 2017“

Vom 11.05. – 14.05.2017 fand die Große Brandenburger Kanuregatta mit internationaler Beteiligung auf dem Beetzsee statt. Wie schon häufig nahmen wir an diesem qualitativ und quantitativ stark besetzen Wettkampf teil, aber in diesem Jahr feierten wir dennoch ein Premiere für mich und die Trainingsgruppe. Zum ersten Mal nahmen alle Schüler- und Jugendlichen der Gruppe teil, so dass von unseren Schülern B Mateo und Leni bis zu unserem LKI Starter Mert alle mit dabei waren.
Das Wetter enttäuschte uns nicht und so konnten bei Sonnenschein und nicht zu starkem Wind faire Rennen auf dem Beetzsee ausgetragen werden. Dabei mussten unsere Brandenburgneulinge lernen, dass das Niveau doch relativ hoch ist und man auch an solche Dinge wie Boote wiegen, denken muss. Aber auch die Brandenburgveteranen mussten wieder feststellen, dass es etwas strenger auf dieser Regatta zugeht. So wurde Adrian wegen eines zu leichten Bootes disqualifiziert. Mert folgte Adrians Schicksal indem er zu weit rechts in seiner Bahn fuhr und Lars komplementierte das Trio indem er erst gar nicht zur Waage fuhr. So haben alle mal wieder etwas dazugelernt.
Im Gegensatz zu unseren ersten Jahren auf dieser Regatta gab es einige Zwischenlaufteilnahmen (z.B: Mateo und Leni im KI über 500) zu verbuchen, und wir waren bei den Junioren durch Aaron, Luca, Arved und Jonas (drei Sportler aus Cottbus) in einigen Endläufen vertreten. Aaron und Mert fuhren ein engagiertes 1000m Rennen in der LK und hielten sich dort gut im Feld. Auch unsere Jüngeren zeigten was sie können und haben den Anschluss an das Mittelfeld eindeutig geschafft. Das ist eine sehr positive Entwicklung.
Da wir noch nicht so viele Medaillen zu feiern hatten, feierten wir stattdessen Samstagabend Ingeborgs Geburtstag beim Griechen. Das macht ja auch Spaß! Fast genauso viel Spaß wie die zuvor von den meisten absolvierte Lange Strecke. Besonders Malte zeigte ein tolles Rennen und kämpfte sich tapfer durch das riesige Starterfeld bei den Schüler A. Tom und Fabian schien die Masse der Jugendstarter wohl etwas Angst gemacht zu haben und so zogen sie ein Bad im Beetzsee dem Rennen vor.
Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass alle Aktiven diesen schweren, aber passablen Einstieg als Ansporn nehmen an sich zu arbeiten. Ein erster Schritt ist gemacht, aber der Weg zur Deutschen Meisterschaft ist noch weit.

Carola

Heiligensee-Regatta 2017

Heiligensee 2017

Aus dem Tagebuch einer Trainerin

Donnerstag 21.04.
Die erste Regatta der Saison steht direkt vor der Tür. Übermorgen geht es nach Heilgensee, das heißt heute das Programm durchgehen, welche Boote mitkommen und ob wir noch Ummeldungen oder Streichungen haben. Muss noch mit Jens klären, dass wir den Hänger morgen schon hinbringen. Zum Glück habe ich in meiner Pause auf Arbeit etwas Zeit und schaffe den Hängerplan zu erstellen, und es passen alle Boote rauf, so dass wir nicht noch irgendwelche Autos beladen müssen.
Nach der Arbeit geht es gleich in den Verein zum Training mit Aaron und im Anschluss noch eine weitere Einheit mit allen Kids. Zeitplan wird etwas durcheinander geworfen, da der neue Stegbelag kommt und abgeladen werden muss. Also heißt es: alle müssen anpacken und dann nichts wie rauf aufs Wasser.
Nach dem Training packen wir alle Boote ein und luden den Hänger. Wie immer fehlen einige Kinder zum Helfen: das ist ärgerlich! Glücklicherweise sind Sacha, Aaron und Mert da, um Tische und Bänke zu befestigen und den KIV aufzuladen. Ich weiß gar nicht wie ich das ohne die drei geschafft hätte. Ansonsten lief das Hängerladen reibungslos, so dass wir abends noch mit Lars und Steffi einen Burger essen gehen konnten.
Freitag 28.04.
10 Uhr Training mit Aaron: paddeln. Während Aaron eine Runde laufen geht, bekleben Sacha und ich die neuen Boote mit ihren Namen. Fuchs getroffen, der sein Boot noch aufgehübscht hat. Jens kommt pünktlich und hilft auch noch bei dem Namenszug für den Sponsor, bevor wir nach Heiligensee düsen, um den Hänger schon mal aufs Regattagelände zu stellen. Beim HKC klappt alles, zwar nicht ganz reibungslos, da einer der Helfer unseren KIV leicht ins Dach schiebt und wir ihn dann doch noch abladen müssen. Aber naja. Dann geht´s zum Glück schnell wieder nach Hause; bin heute Abend noch verabredet. Auf dem Weg gibt´s noch `ne Currywurst.
Samstag 29.04.
Nach ganzen drei Stunden Schlaf bin ich um 7.30 Uhr im KC und sammele Matilda, Adrian, Marie, Malte, Mateo und Lara ein. Auf dem Weg noch ein schneller Halt am Theo, wo Samer bereits auf uns wartet. Pünktlich um 8.30 sind wir in Heiligensee. Jetzt erstmal Boote auspacken, Tische und Bänke abladen. Schon taucht das erste Problem auf: wir kriegen die Gurte der Tische nicht gelöst und Sacha ist nicht zu erreichen. Was jetzt? Nach viel Gefummel und kleinen Tricks schaffen wir es doch noch. Juchhuh, wir müssen nicht den ganzen Tag stehen.
Langsam steigt auch schon die Aufregung vor den bevorstehenden Rennen. Bevor ich erstmal nichts mehr runterkriege, gönne ich mir mein Frühstück: Kakao und Zimtschnecke. Hoffentlich hat sich das Wintertraining ausgezahlt und die Renngemeinschaftsboote sind nicht zu stark. Hoffentlich kippt niemand. Hoffentlich haben alle Spaß.
Malte ist der Erste von uns und paddelt in seinem KI in den Zwischenlauf, Leni direkt ins Finale, während Mateo ebenfalls über den Zwischenlauf muss. Das ist doch ein ganz guter Einstieg in die Saison.
Nachmittags sind alle männlichen Jugendfahrer im Zwischenlauf. Während sich Tom und Fabian souverän durchsetzen, machen es Samer und Adrian in einem KC-Duell sehr knapp und spannend. Schließlich komplementiert Adrian den Endlauf. Mit drei Startern vom KC im Finale können wir sehr zufrieden sein. Da der Veranstalter komischerweise ein Auge auf unsere Schüler geworfen hat und sehr bedacht auf die Einhaltung der, durchaus sinnvollen, Schutzzeiten ist, darf Sophia ihren Zwischenlauf im KI entspannter paddeln und so noch den KII mit Matilda in der Jugend fahren.
Bei zwei Rennen am Tag sehe ich nicht richtig den Sinn, die Kids nicht zwei Rennen innerhalb einer halben Stunde fahren zu lassen, aber egal: nicht ärgern, Carola. Beide Mädchen KII mit Marie, Lucie, Sophia und Matilda sind gut gefahren. Leider fehlt noch ein ganz schönes Stück. Na mal sehen. Bei Tom und Fabian im Zweier läuft es auch noch nicht so, wie ich mir das erhoffte. Daran müssen wir noch arbeiten. Im Mix sicheren sich Fabian und Lucie den Bronzerang vor Tom und Marie. Alle vier KII mix sind sehr gut gefahren und immerhin sind wir der quantitativ stärkste Vertreter in diesem Rennen. Das ist schön!
Tagsüber sind trotz des bescheidenen Wetters (kalter Wind, wenig Sonne) einige Zuschauer aus unseren Reihen da. Das ist wirklich sehr erfreulich.
Im Anschluss an die Rennen findet noch eine Siegerehrung statt. Wir können unsere Trikots doch einige Male auf dem Siegerpodest bewundern, was auch hinsichtlich der großen Flut an LKV-Booten eine schöne Sache ist. Meine Aufregung hat sich langsam etwas gelegt, obwohl natürlich nicht ganz, denn schließlich steht morgen noch die Lange Strecke BM an. Da entspannt sich das Trainerherz nicht so wirklich.
Nach der Siegerehrung liefere ich die Kids wieder im KC ab. Dort bauen Mert, Sacha, Fuchs und Micha noch fleißig an unserem neuen Steg. Allerdings müssen Sacha und ich dann auch schon los, da wir noch zum Essen verabredet sind und danach wartet zu Hause noch einige Vorbereitungsarbeit für die Taufe und den Tanz in den Mai.
Sonntag 30.04.
Heute erst um 8 Uhr im Verein, vorher eine Kleinigkeit beim Bäcker geholt. Am Theo Mert und Samer einsammeln und dann wieder nach Heiligensee. Heute stehen noch ein paar 500m Rennen auf dem Programm, bevor es für alle auf der Langen Strecke um die Berliner Meistertitel geht.
Die Rennen laufeb alle ganz gut; besonders erfreulich ist der 2. Platz von Mateo, Leni, Sophia und Malte im KIV mix bei den Schüler A, da Leni und Mateo schließlich noch Schüler B sind. Auch wenn Sophia es mit der Schlagzahl sehr gut meinte, sind die „Kleinen“ wirklich ein tolles Rennen gefahren. Aufgrund von einigen Streitigkeiten mit dem LKV Berlin fasse ich nach einiger Überlegung den Entschluss den KIV der männlichen Jugend abzumelden. Es tut mir immer leid, wenn Probleme so ausgetragen werden, dass die Sportler leiden, aber manchmal muss man seine Prinzipien eben doch durchsetzen. Hoffentlich sind die Jungs nicht zu traurig! Aber ich lasse sie nicht das Kanonenfutter für die Renngemeinschaftsboote spielen, wenn der LKV uns im Gegenzug nicht auch entgegenkommt.
Inzwischen ist die Aufregung bei mir wieder auf einem kaum zu ertragenden Level angekommen. Fast schlimmer als damals beim selber paddeln. Man steht so unnütz am Rand. Mateo liegt auf der ersten 500 seiner 2000m auf dem dritten Platz. Auweia, dicht hinter ihm ein weiterer Gegner. Hoffentlich kann er den Platz verteidigen. Zwischen Kamera gerade halten und Aufregung versuche ich ihn trotzdem anzufeuern, genauso wie unsere anderen Kids. Und es hat geholfen: am Ende baumelt die Medaille um seinem Hals. Jetzt ist Leni dran.
Vorne weg paddelt die überragende Schülerin dieser Regatta, aber dann folgen Leni und zwei weitere Mädchen. Au Backe ist das spannend und Leni fährt eine schlechte erste Wende ist aber noch mit dabei. Ein Mädchen versucht Wasser zwischen sich und die zwei anderen zu bringen. Hoffentlich schafft sie das nicht. Ich zoome mit der Kamera an die zweite Wende ran: Leni fährt eine ganz hervorragende Wende und kann jetzt um den Vizetitel kämpfen. Ich will Steffi am Ufer ein Zeichen geben, dass es gut läuft, aber die guckt einfach nicht. Ok, wieder Konzentration auf Lenis letzten 300m. Sie liegt gut, wir feuern an und sie fährt ihren Endspurt. Endlich im Ziel und belohnt mit der Silbermedaille! Damit ist der Tag eigentlich schon so gut wie perfekt. Alles Weitere ist freudige Zugabe.
Aber nicht nur unsere Jüngsten sind ein tolles Rennen gefahren, sondern wirklich alle unsere Sportler haben mich mit Kampfgeist und ambitionierten Rennen schwer begeistert. Keiner hat aufgegeben und selbst wenn eine Topplatzierung in weiter Ferne war, sind alle einen 100% Wettkampf gepaddelt. So kämpfte Matilda tapfer mit einem Endspurt genauso wie Samer und Adrian.
Malte schaffte den 4. Platz bei den Schüler A, Sophia und Lara konnten sich im KII Schülerinnen A die Bronzemedaille umhängen, genauso wie Lars, der mehr als überrascht war. Und am Ende bescheren uns Mert und Aaron erfreulicherweise jeweils eine Silbermedaille in ihrem KI-Rennen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich bei Beiden ein ganz klein wenig mit einem Sieg geliebäugelt habe. Das sollte wohl nicht sein. Schade.
Jetzt heißt es zacki zacki einpacken damit wir pünktlich für die Taufe zurück im KC sind. Das klappt gar nicht mal so zügig, aber am Ende geht dann ja doch alles wieder gut.
Pünktlich sind wir im Verein, schnell noch Laras Boot beschriften, abladen, duschen und dann geht auch schon die Taufe los.

Carola

Fuchsjagd am 5.03.2017

Der Kanuklub Charlottenburg läd ein zur Fuchsjagd  2017

­Sonntag, 5. März 2017

Treff: 9 Uhr 30

Sofern der Haussteg vereist ist, starten wir beim    RC Friesen am  Mahnkopfweg. 

Anschl.  Imbiss  im Klubhaus          

Infos bei Uta von Leitner, Tel. 01702974258

Für die Bewirtung erheben wir eine Startgebühr von 6 €/Person.

Voranmeldung wäre super!

Kanupaddel Kurse 2017

Anfängerkurse

3.-4.06.2017 von 10-16 Uhr oder 19.-20.06.2017+22.-23.06.2017 17-19 Uhr . Kursleitung Uta von Leitner. EPP 1-Kurs

Fortgeschrittenenkurs

am 22.-23. Juli 2017 von 10-16 Uhr. (mehr…)