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Ostdeutsche Meisterschaft 2016

ODM 2016

Nach dem spontanen Abstecher nach Jena ging`s geplant in unserem Regattakalender weiter. Die Ostdeutsche Meisterschaft stand als nächstes vor der Tür. Allerdings kommen zu diesen Qualifikationswettkämpfen für die im August anstehenden Deutschen Meisterschaften nicht alle Kinder zum Einsatz.
In diesem Jahr waren wir mit 5 Schüler A, 7 Junioren, 2 LK- und 2 AK-Fahrern in Brandenburg auf dem Beetzsee vertreten. Die ODM hat einen sehr engen und vollen Zeitplan, so dass hier bereits einige Disziplinen des Schülermehrkampfes am Donnerstagnachmittag ausgetragen werden müssen.
Das hieß für uns: Mittwochabend Hänger laden und Donnerstagvormittag ab nach Brandenburg.
In diesem Jahr wurde das Trainerinherz zumindest ein wenig im Vorfeld geschont indem keine Klassenfahrten oder sonstige Verpflichtungen stattfanden und niemand einen Flug verpassen konnte. Ganz plan- und ordnungsgemäß wurden Donnerstag alle Boote gewogen, und Kids und Männer gingen sich vorbildlich einpaddeln.
Malte, Tom, Samer, Fabian und Adrian mussten schließlich auch schon zeigen wie gut sie 100 m sprinten können, die eine Teildisziplin des Schülermehrkampfs sind und bereits Donnerstagnachmittag ausgetragen werden. Leider was die Strecke noch nicht für den Schifffahrtsverkehr gesperrt, so dass man von sehr unfairen Wettkampfbedingungen sprechen muss. Vor allen Dingen, da es sich um ein Einzelzeitfahren handelt und somit einer von den Wellen erwischt wurde und der nächste nicht, gleiches gilt natürlich ebenfalls für sehr unterschiedliche Windverhältnisse.
Einige Sportler kippten in den Wellen, einige mussten auflegen und auch Tom traf ein ganzes Wellenset. Er paddelte dennoch tapfer weiter, erntete dafür Applaus von der Tribüne, und ich wurde am Abend von anderen Trainern angesprochen, dass das echt hart für ihn gewesen sein muss und er das doch gut gemeistert hat. Für seine 100 m Zeit half das zwar nicht, aber immerhin besser als nichts.
Nach diesem kurzen ersten Einstieg ins Wettkampfgeschehen begaben sich alle nach dem Essen früh ins Bett, denn die Weckzeit lag mit 6 Uhr doch eher in den frühen Morgenstunden. Wer mich kennt, weiß, dass das so gar nicht meine Zeit ist, und dieses frühe Aufstehen gehört für mich zu den nicht so angenehmen Dingen, die leider zu jeder Regatta dazugehören. Aber was muss, dass muss!
Die Schüler A begannen um 8 Uhr mit den Disziplinen des Mehrkampfes, die ohne Boot zu bewerkstelligen sind: Laufen, springen, werfen und das alles auf einem Sportplatz ohne ein Fleckchen Schatten. So hatte die frühe Zeit zumindest den kleinen Vorteil, dass es nicht sofort viel zu heiß war.
Für die Junioren hieß es gleich mal hektisch paddeln, um die Vor- und Zwischenläufe über die 200 zu absolvieren.
Sowohl im KI schafften Aaron und Tapio den Sprung in den Zwischenlauf, als auch gemeinsam mit ihrem jeweiligen Partner Niclas und Mert im KII. Obwohl Tapio und Mert es richtig eng machten und damit das Nervenkostüm ihrer Trainerin das erste Mal an diesem Wochenende strapazierten.
Als ich selbst noch Rennsportwettkämpfe gefahren bin, war ich ja auch immer wahnsinnig aufgeregt, aber mit dem Startschuss verflog dieses Gefühl. Jetzt steh ich am Rand und die Aufregung scheint gar kein Ende zu nehmen. Glücklicherweise wurde diese Qual auch ab und zu positiv beendet. Die vorgenommenen Ziele haben wir fast alle erreicht. Nachdem es die letzten zwei Jahre immer verdammt knapp war, hat Tapio endlich den Einzug in das Finale der Herren Junioren über 200m im KI geschafft. Tapio, Aaron und Mert waren jeweils im Zwischenlauf über die 500m und Mert im KI über 1000m. Mit den Platzierungen in den Zwischenläufen haben sie sich damit eine gute Voraussetzung geschaffen, um an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen zu können.
Das Ziel Tapio und Mert im KII über eine Strecke im Finale zu sehen, hat leider ganz knapp nicht geklappt, aber mit einem 4. und einem 5. Platz im Zwischenlauf über 1000 und über 200m sieht es auch hier gut aus für einen Startplatz auf der DM.
Unsere Schüler A schlugen sich bei ihrem Mehrkampf ganz tapfer, und es gab einige Platzierungen im Mittelfeld für die Jungs. Auf den 500 m mussten sie dann aber doch die Konkurrenz ein ums andere Mal ziehen lassen, wobei man deutlich eine Leistungssteigerung erkennt und sie gerade in den Mannschaftsbooten zum Mittelfeld gehören. Im KIV gelang ihnen dementsprechend der Einzug in den Zwischenlauf und dort belegten sie einen mittleren Platz, der leider nicht für das Finale reichte. Da aber sowieso ein Großteil der Jungs die Sommerferien über verreist ist, wäre das selbst bei erreichter Qualifikation nichts mit der Teilnahme zur Deutschen geworden. Zwar fuhren alle eine gute 2000m, die zur DM qualifikationsfrei ist, aber ohne Training in den Ferien, macht auch ein solcher Start keinen Sinn.
Von unseren weiteren Junioren im Canadierbereich und den zwei AK-Fahrern Sacha und Andreas gibt es natürlich wieder über eine Menge sportlicher Erfolge zu berichten, die dazuführen, dass wir im Medaillenspiegel auftauchen. Jonas, Arved und Marc qualifizierten ihre CI jeweils nicht nur für eine Teilnahme an der DM, sondern es wurden auch noch Medaillen geholt, was ihnen auch in der CII-Konkurrenz gelang. Nachdem Marc äußerst erfolgreich auf der Kurzstrecke war und dort mehrfach auf dem Podest stand, blickten wir alle gespannt auf die 2000m-Strecke und ob den 3 KC-Startern am Ende der Wettkämpfe noch mal gelingen würde die Medaillen einzuheimsen. Arved und Jonas holten schließlich Silber und Bronze nach Charlottenburg, wohingegen Marc es leider vorzog sich in die Fluten des Beetzsee zu kippen, was nichts Ungewöhnliches bei einem Langstreckenrennen ist. Uns Zuschauern tat nur Marcs Paddel etwas leid, dass wegen des spanischen Temperaments doch etwas über den Beetzsee flog.
Trotz dieses kleinen Malheurs kann Marc aber dennoch sehr zufrieden mit seiner ersten Ostdeutschen Meisterschaft sein, genau wie Sacha, der ebenfalls Neuling war und sich gemeinsam mit Andreas im LKV Berlin KIV gleich mal die Goldmedaille schnappte. Andreas war natürlich auch wieder im KI vorne mit dabei. Peter konnte in diesem Jahr leider nicht mit mischen, da er sich aufgrund eines kleinen Ausrutschers nicht mehr auf den Beinen halten konnte und sich drei Rippen gebrochen hat. Damit wurde folglich nichts mit dem geplanten Start im CI über 200 m. Schade!
Nach diesen aufregenden, lustigen, erfolgreichen und mit den Aufstehzeiten von 6 Uhr, 5 Uhr und 6.30 Uhr auch anstrengenden und ermüdenden drei Tagen am Beetzsee waren wir zufrieden am Sonntagnachmittag zurück an der Scharfen Lanke. Der Hänger war wie immer schnell abgeladen und dürfte in seine verdiente kleine Sommerpause bevor er im August zu den Deutschen Meisterschaften wieder zum Einsatz kommt.
Für die Junioren gab und gibt es natürlich keine Pause, sondern gleich am Montag starteten wir in den letzten Trainingszyklus vor der DM, um noch die ein oder andere Sekunde herauszuholen und den letzten Feinschliff zu tätigen.

Carola

Sprintregatta in Jena 17.06.-19.06.2016

Jena 2016

Am 17.06. gab´s eine Premiere für unsere Mannschaft: die Kanusprintregatta in Jena auf dem Schleichersee. Und gleich mal vorne weggenommen: diese Regatta spontan in unseren Regattaplan aufzunehmen, hat sich wirklich gelohnt.
Neue Regatten sind natürlich immer doppelt spannend. Nicht nur die bevorstehenden Rennen sorgen für Aufregung, sondern auch die unbekannte Location. Wo zeltet man, wo steht der Hänger, wo setzt man ein, wo ist der Start, das Ziel usw.. Glücklicherweise war Lucas schon vor Ort und reservierte uns einen tollen Zeltplatz, so dass wir ganz zentral unsere Zelte aufbauen konnten. Das übernahm mal wieder die Vorhut, die zum größten Teil aus unseren Abiturienten bestand, die ja keine Schule mehr haben. Interessanterweise tritt beim Zeltaufbau, gerade was das Mannschaftszelt betrifft, keinerlei Routine oder Lerneffekt ein. Wir sind zwar seit 5 Wochen auf Regatten unterwegs, aber dennoch scheint es, wenn man die Kinder beim Zeltaufbau beobachtet, als befänden wir uns auf der ersten Regatta. Aber trotz einiger Schwierigkeiten standen auch diesmal am Ende alle Zelte und die Boote waren abgeladen, so dass wir uns aufs Wichtigste konzentrieren konnten: Das Grillen von Fleisch und Würstchen!
Wie seit letztem Jahr schon fast üblich, übernahmen das Tapio und Mert, die die Rolle der Grillmeister in Abwesenheit von Micha und Sacha sehr gut ausfüllen. Da es uns allen gemeinsam mit Cottbus in Grünau so gut gefallen hat, zelteten und grillten wir auch diesmal wieder zusammen. Gerade für unsere “gemeinsamen” Sportler Niclas, Arved, Jonas und Timo war das ganz praktisch.
Die Rennen in Jena fangen Samstag erst mittags an, so dass wir mal nicht um 5 oder 6 Uhr früh aufstehen mussten. Während Wiebke (Ex KCerin und jetzt Trainerin bei Cottbus) und ich nach dem Frühstück zur Obleute gingen, nutzten unsere Sportler die Zeit zum Einpaddeln auf der Saale und dem Schleichersee. Die Obleute ergab, dass unsere Jüngsten sehr gefragt waren, und so hatten Mateo und Leni an diesem Wochenende unendlich viele Rennen, was ja auch mal ganz schön ist, wobei beide am Ende des Wochenendes doch sichtlich erschöpft wirkten von den ganzen KII, KIV und Staffelrennen.
Als Wettkampfstrecke gibt´s in Jena nur knapp 200 m und alle Mix-Rennen werden direkt als Finalläufe ausgetragen, auch zu unserem Glück, denn so hatten unsere Mixboote alle eine gute Chance auf Medaillen, die von vielen bereits am Samstag fleißig genutzt wurde. Lara, Marie, Lars und Fabian holten im KIV bei der Jugend die Silbermedaille; Tom, Marie, Samer und Sophia gewannen im KIV der Schüler A während Lara, Fabian, Adrian und Leni Dritte wurden. Die gute KIV mix Bilanz rundeten Matilda, Lucie, Aaron und Niclas mit einem Bronzerang bei den Junioren ab. Tom war aber auch alleine erfolgreich und konnte den KI der Schüler A gewinnen. Damit wurde er am Samstag abend auf der Bühne geehrt, ebenso wie Lars mit seinem 3. PLatz im KI Jugend.
Samstagabend nach der Siegerehrung gab`s dann zur Abwechselung mal was Anderes als Fleisch und Burger. Beim Abendessen schlossen wir uns den Cottbusern an und bestellten große Familienpizzen, so dass ausnahmsweise niemand in der Küche stehen musste. Der Abend nach dem Essen gehörte dann wieder ganz der individuellen Freizeitgestaltung. Einige gingen Beachvolleyball spielen, und obwohl es die Möglichkeit gab Fußball zu gucken, entschieden sich alle anderen lieber dafür selber Fußball zu spielen. Das Match hieß Weiblich gegen Männlich, wobei die echt männlichen Männer Aaron und Timo (Neu KCer aus Cottbus) die weibliche Mannschaft ein wenig unterstützten. Das gemeinsame Spielen machte riesig Spaß, der Ball musste zweimal aus See und Büschen gerettet werden und am Ende wollte der Großteil der Jungs lieber ein Mädchen sein, da diese wohl eindeutig die besseren Fußballspieler waren.
Nach dem aufreibenden und schweißtreibenden Match entspannten wir noch kurz an der netten kleinen Strandbar, um anschließend müde in die Schlafsäcke zu kriechen, denn schließlich warteten Sonntag noch einige spannende und erfolgreiche Rennen auf uns.
Sophia, Leni, Adrian und Malte konnten in der Mix-Staffel der Schüler A in ihrem Lauf 2. werden, ebenso wie der KIV der männlichen Schüler A. Marie, Tom, Lara und Fabian paddelten in ihrem Staffelrennen einem vermeintlich sicheren Sieg entgegen, aber das Schöne und Amüsante an Staffelrennen ist eben die Staffelstabübergabe, die ab und zu verhindert, dass der Schnellste gewinnt. Und obwohl sich Marie beherzt in den Schleichersee stürzte, reichte es aufgrund einiger misslungener Übergaben am Ende nur für den vierten Platz. Positives Fazit aus der Misere: Sie waren das gefürchtete Team, und die anderen Mannschaften hofften genau auf solche Fehler! Noch im letzten Jahr mussten wir auf die Fehler der Anderen warten, um eine Chance auf die Medaillen zu haben.
Traurig musste also niemand sein, auch wegen der noch folgenden Erfolge. Tom und Adrian holten im KII den Sieg und Marie wurde im KI Dritte. Das gelang Tapio sowohl im KI der Herren Junioren, als auch im KII gemeinsam mit Mert.
Zum krönenden Abschluss holten unsere Junioren Tapio, Mert, Aaron und Niclas in der Staffel einen souveränen Sieg, was nicht nur die vier Jungs unheimlich freute.

Also wie ihr seht, kann ich über eine Menge Siege und Medaillen berichten, genauso wie über Spaß, Spiel und Sonnenschein. Meine Sorge am Anfang der Berichterstattung, dass wir unser Pulver für die Saison schon auf der ersten Regatta verschossen haben , hat sich nicht bestätigt. Auch auf dieser 5. Regatta hatten wir eine Menge Spaß, Harmonie, Freude, Gelächter und viele Erfolge zu feiern, so dass wir, wie schon so oft, mit einem lachenden und einem weinenden Auge die Heimreise antraten.
Unsere Schüler A und die Junioren konnten sich nun noch auf die Ostdeutsche freuen. Für alle anderen steht die nächste Regatta leider erst im September an.

Carola

Berliner Meisterschaft 11.06.+12.06.2016

Berliner Meisterschaft 2016

Am 11. und 12. Juni stand für die gesamte Schüler- und Jugendgruppe die Berliner Meisterschaft in Grünau auf dem Regattaplan. Diese war in diesem Jahr wieder als offene Regatta ausgeschrieben, so dass auch die Cottbuser mit einigen Sportlern antraten. Gerade bei den Junioren und der LK führte das zu spannenden Rennen.
Inzwischen hat sich zur BM eingebürgert, dass wir von Samstag zu Sonntag dort übernachten, um uns das nervige Hin- und Herfahren zu ersparen, ein paar Minuten Schlaf zu gewinnen und vor allen Dingen um einen netten gemeinsamen Abend beim Grillen zu verbringen. Zwar befinden wir uns in Berlin, aber die Organisation der Anfahrt für alle ist doch immer sehr mühselig und außerdem ist es auch sehr schön, wenn man auch die Rennen der anderen sieht und sich gegenseitig hilft, da alle das gesamte Wochenende in Grünau verbringt. Zudem waren wir diesmal ja nicht einmal alleine beim Zelten an der Turnhalle, da auch Wiebke und ihre Cottbuser die Nacht in Grünau verbrachten.
Um Samstag gleich mit den nötigen Wettkampfvorbereitungen starten zu können, brachten Jens und Carola den Hänger bereits am Freitag an die Strecke und bauten dort in Windeseile das Mannschaftszelt auf, so dass alles für die Sportler bereit war. Um 8 Uhr war dann Treffen in Grünau angesagt, da bereits um 9 Uhr der erste Startschuss fallen sollte. Neuerdings werden auch in Grünau die Boote verwogen, das heißt alle mussten vor den Wettkämpfen noch zur Waage.
In Anbetracht des Mangels an Helfern auf den immer wieder hingewiesen wird, erachte ich es nicht als besonders sinnvoll und wichtig solche Bootskontrollen durchzuführen. Es gab nicht genügend Motorbootfahrer und Helfer für den Mehrkampf und mit Starthelfern wird schon gar nicht mehr versucht zu arbeiten. Für die Fairness von Meisterschaftsrennen sollte man, meiner Meinung nach, gerade auf einer welligen Strecke wie Grünau lieber gewährleisten, dass vernünftig gestartet werden kann. Aber es ist müßig sich darüber zu ärgern, und so versuchen wir die Rennen in Grünau mir Humor zu nehmen und unser Bestes zu geben.
Wie so häufig machten unsere Schüler A den Anfang. Schließlich stand ihnen mit dem Schülermehrkampf wieder ein hartes Programm bevor. Während Tom, Fabian, Adrian, Malte, Samer, Marie und Sophia schon um die Wette paddeln dürften, bauten Mert, Tapio, Aaron, Lucie und Carola in der Mittagspause schon mal alle Zelte für die Nacht auf.
Nachmittags dürften dann endlich alle ran und um die zu vergebenen Meistertitel paddeln. Etwas schade dabei ist, dass durch den stattfindenen Schülermehrkampf diese die Rennen der Jugend, Junioren und LK verpassen, und man sich zweiteilen müsste, um sowohl bei den Schülern, als auch bei allen anderen dabei zu sein. Das ist ein bedauerlicher und ärgerlicher Umstand.
Glücklicherweise war Steffi da, um die Schüler zum Laufen, Springen und Werfen zu begleiten. Das ist dann allerdings so zeitaufwendig, dass ein Teil noch beschäftigt ist, währen an der Strecke schon mit der Siegerehrung begonnen wurde. Auch das ist ärgerlich und schade!
Ansonsten zeigte sich Grünau wettermäßig zwar mal von seiner schönen Seite mit Sonnenschein. Das hat allerdings einen erhöhten Schifffahrtsverkehr zur Folge, der wiederum aus der Strecke ein schwer zu beherrschendes und zu berechnendes Wellenbad machte. Von unserer berühmten Ecke zwar Einiges gewöhnt, macht es trotzdem keinen richtigen Spaß bei solchen Bedingungen schnell zu paddeln. Im Großen und Ganzen machten aber alle ihre Sache ganz gut, und es gab schon am Ende dieses ersten Wettkampftages einige Medaillen und gute Platzierungen zu feiern. Auf 200 m im CI der Herren Junioren wurde Marc Zweiter und Jonas Dritter, Lucie und Marie erkämpften sich die Bronzemedaille im KII der weiblichen Jugend, die sich Marie auch im Schülermehrkampf sicherte. Bei den Jungs landete beim Mehrkampf niemand auf dem Podest, aber mit Tom auf Platz 6, Fabian auf dem 9. und Adrian auf dem 10. Platz konnten wir einige unserer Starter in den AK14 unter die Top Ten bringen. Malte rutschte in der AK13 mit Platz 11 zwar knapp an den besten 10 vorbei, aber dennoch haben unsere Schüler/innen A Tom, Fabian, Samer, Malte, Adrian, Marie und Sophia (Lara fehlte leider krankheitsbedingt) ein gutes und geschlossenes Mannschaftsergebnis abgeliefert, dass durch Toms Sprung ins A-Finale, eine Medaille im KIV und Maries 2.Platz im B-Finale über 500 m abgerundet wurde.
Am Abend gab`s dann ein großes Charlottenburg-Cottbus-Grillfest, wozu sich auch Peter mit seiner Herzensdame Franziska gesellten. Es gab nämlich nicht nur gute Ergebnisse zu feiern, sondern auch Wiebkes Geburtstag, und so verbrachten wir alle zusammen einen lustigen und netten Abend in Grünau bei dem Einige etwas länger sitzen blieben, was aber niemanden davon abhielt am Sonntagmorgen wieder pünktlich an der Strecke zu stehen.
Gleich am Morgen paddelte sich Mert dann souverän ins 1000 m Finale im KI Herren Junioren und Marc wurde auf der gleichen Strecke im CI Dritter im Finale.
Auch unsere Jüngsten Mateo und Leni hatten ihre 500 m Ednläufe zu bestreiten. Mateo paddelte im B-Lauf der Schüler B als Zweiter über die Ziellinie und Leni wurde in ihrem Finale 5., was sie nicht vollständig zufrieden stellte. Bleibt zu hoffen, dass sie die Unzufriedenheit über die erpaddelte Leistung mit ins Training nimmt und dort mit Trainingsfleiß und Traineringehorsam bekämpft. Ansonsten gab`s auch am Sonntag viele spannende und erfolgreiche Rennen zu bestaunen, so dass wir am Ende noch die Siegerehrung abwarten konnten, bevor es wieder nach Hause ging.
Alle meine Erwartungen wurden auf dieser BM zwar leider nicht erfüllt, aber es war, wie immer, ein schönes Wochenende an dem die Kinder ein tolles geschlossenes Mannschaftsergebnis gezeigt haben. Das wir inzwischen erfolgreich sind und stolz auf das Erreichte sein können, ist nicht nur der Blick durch meine rosarote Trainerbrille, sondern wird auch von Außen wahrgenommen. So gratulierte einer der Landestrainer mir am Ende der Wettkämpfe zu unserer tollen und erfolgreichen Arbeit. Für das geschundene Trainerherz ist eine solche unverhoffte Bestätigung dann doch mal was Schönes.
Aufgrund der kurzen Fahrt waren wir schließlich schon wieder nachmittags bei uns zu Hause an der Scharfen Lanke, um verheißungsvoll auf das nächste Wochenende an dem es nach Jena ging zu blicken.

Carola

Kanusprintcup in Mittweida 03.06.-05.06.2016

Mittweida 2016

Erfreulicherweiser steht unser neuer Bus samt Anhänger in diesem Jahr nicht häufig still herum und so ging`s am ersten Juniwochenende zur Freude aller nach Mittweida, zu einer der schönsten und bei allen KCern beliebten Regatta. Und diese erwartete uns wieder mit vielen Highlights, einigen Enttäuschungen und schönstem Paddelwetter. Von den Schülern B bis in die Altersklasse C startete erneut eine leistungsstarke KC-Mannschaft auf der Zschopau, um möglichst viele Punkte in der Mannschaftswertung zu erringen, aber vor allen Dingen um tolle Rennen zu fahren und viel Spaß zu haben.
Mein persönliches Highlight gleich mal vorne weg: Wir konnten in der Vereinsstaffel souverän das Finale erreichen und paddelten dort in der Besetzung Mateo, Leni, Sophia, Tom, Lars Ballnow, Tapio, Mert und Carola auf einen hervorragenden 3.Platz. Nicht nur, dass es wieder unheimlich Spaß gemacht hat Teil dieser Staffel zu sein; es zeigt sich einfach auch deutlich wie gut wir inzwischen aufgestellt sind, und dass wir aus den Medaillenrängen fast nicht mehr wegzudenken sind.
Leider gibt es aber auch Trauriges zu berichten. Der Hattrick in der Altersklasse ist uns nicht gelungen. Nach zwei erfolgreichen Jahren verpassten wir hier um klitzekleine 5 Punkte den erneuten Gewinn des Mannschaftspokal. Die Herren nahmen, völlig zu recht, die Schuld auf sich. Schließlich hatten Claudia, Steffi und Carola sowohl im KI über 100m, als auch über 200m mit Platz 1,2 und 3 jeweils die höchstmögliche Punktzahl erreicht. Das kleine Kippmalheur von Jens in der Altersklassestaffel hat uns am Ende womöglich den Sieg gekostet. Aber keine Sorge, die Altersklasse verstärkt sich von Jahr zu Jahr durch neue Mitglieder, so dass wir zuversichtlich sind, den Pokal im nächsten Jahr zurück an die Scharfe Lanke zu holen.
Ansonsten wird es immer schwerer die Berichte für euch zu verfassen, und zwar nicht aus Mangel an Ereignissen und toller Ergebnisse. Eher im Gegenteil. Die Liste der Endlaufteilnahmen ist lang, ebenso wie die Liste der Medaillengewinner. Es ist wirklich toll zu erleben wie der Trainingsfleiß sich auszahlt und alle auf erfolgreiche Rennen blicken können. Inzwischen werden die KCer als Gegner ernst genommen. Unsere Schüler A gingen auch auf dieser Regatta wieder nicht leer aus, ebenso wie unsere Herren Junioren. Nach einem harten 1. Jahr in der Schüler A Klasse ist es schön, dass es sich gelohnt hat, mit Spaß dabei zu sein und zu bleiben und weiter ordentlich zu trainieren. Malte, Tom, Adrian, Fabian und Samer haben einen deutlichen Sprung gemacht, so dass sie auf den Dorfregatten vom Podest nicht mehr wegzudenken sind. Gerade in den Mannschaftsbooten, auch gemeinsam mit den Mädchen Marie, Lara und Sophia muss man immer mit den zwei blauen Streifen rechnen.
Aber nicht nur unsere Jüngeren haben von sich reden gemacht. Inzwischen haben Aaron, Tapio und Mert den Anschluss geschafft und paddeln nicht nur in die Endläufe, sondern holen die ein oder andere Medaille. Besonders die Sprintstärke von Tapio beeindruckt mich immer wieder. So konnte er bei den 100m beim 200m KI Nationalmannschaftsfahrer mithalten, bevor ihn leider ein Strudel der Fähre in die Zschopau zog. Aber wenigstens gab`s dafür eine Kippente.
Ich muss also oder besser ich darf auf unserer dritten Regatta festhalten, dass es wirklich gut läuft, was die sportlichen Leistungen der Kids betrifft. Die Stimmung, die Harmonie, der Spaß, die waren ja schon immer toll. Wenn jetzt noch Medaillen und sportlicher Erfolg dazukommen, rundet das jedes Regattawochenende perfekt ab.
Ab und zu gibt´s aber auch bei uns ganz kleine Regenwolken am sonnigen KC-Regatta-Spaß-Himmel, die ich euch natürlich vorenthalten möchte. Viele Regeln muss man bei uns nicht einzuhalten, umso trauriger stimmt es einen, wenn einige Kinder die paar Regeln zu vergessen scheinen. Das wir uns immer um 22 Uhr im Mannschaftszelt treffen und nicht in einem der Schlafzelte, haben diesmal drei Kinder irgendwie verwechselt. Das sind so kleine unschöne Vorkommnisse, die einen doch etwas ärgern, aber natürlich nicht unser Gesamtpaket zerstören. Es wurde wieder gebadet, Karten gespielt, gequatscht und gegrillt. Und natürlich mit viel Spaß gepaddelt. Belohnt wurden wir mit einem dritten Platz in der Mannschaftswertung bei den Junioren und in der Leistungsklasse, einem vierten Platz bei den Schüler A und in der Gesamtwertung. Unsere treuen Fans Hartmut und Renate kamen also nicht umsonst extra nach Mittweida gereist, sondern bekamen doch einige schöne und erfolgreiche Rennen zu sehen.
Am Ende hieß es dann wie immer: Zelte packen und Boote aufladen. Nach zwei ereignisreichen Regattatagen reisten alle 618 Teilnehmer wieder ab und die Ruhe kehrte an die idyllische Zschopau zurück. Natürlich machten wir noch einen kleine Zwischenstopp um einen Burger zu essen, bevor wir satt, glücklich und müde an die Scharfe Lanke rollten.

Carola

Große Brandenburger 2016

Große Brandenburger 2016

Vom 19.05. – 22.05. reisten wir das erste Mal in diesem Jahr an den Beetzsee in Brandenburg um uns mit Kanuten aus ganz Deutschland, Slowenien, China, Dänemark und der Schweiz zu messen und zu sehen, ob wir hart genug im Winter und Frühjahr gearbeitet haben. Ich schreibe zum ersten Mal, da wir sowohl zur Ostdeutschen Meisterschaft Ende Juni, als auch zur Deutschen Meisterschaft Ende August die angenehm kurze Fahrt an den Beetzsee antreten werden.
Für unsere “alten Hasen” Mert, Tapio, Aaron, Fabian, Adrian, Samer und Tom war es natürlich nichts Besonderes mehr die ausgebaute Strecke mit Starteranlage und Videoleinwand zu sehen. Aber in diesem Jahr feierten viele andere unserer Kids ihre “Brandenburgpremiere”. Zwar waren einige schon in dem Jahr zuvor als Zuschauer angereist, aber für Lucie, Marie, Sophia, Lara, Malte und Marc hieß es zum ersten Mal in den Startschuh einzuschwimmen und vor einer großen Tribüne zu paddeln ( wobei unsere Spanier dieses Erlebnis vielleicht schon zu Hause hatten, also sprechen wir besser von der “Deutschlandpremiere”).
Wegen der großen Teilnehmerzahl und der verschiedenen Strecken beginnt die Regatta bereits Freitag um 8.30 Uhr, dass heißt die Kinder müssen zu ihrem großen Bedauern Donnerstag und Freitag aus der Schule, damit wir pünktlich anreisen können und die nötigen Vorbereitungen vor Ort erledigt werden. Bei einer so wichtigen und anspruchsvollen Regatta gibt´s natürlich Bootskontrollen, so dass alle Boote im Vorfeld der Rennen gewogen werden müssen. So gab es Donnerstag nach der Ankunft nicht nur Zelte aufzubauen, sondern alle Boote mussten abgeladen, ausgepackt und gewogen werden. Im Anschluss wurde dann erstmal das Wasser ausgetestet indem sich alle vorbildlich einpaddeln gingen.
Unsere Küchenfee Angelika hatte leider Probleme mit ihrem Auto, so dass sie später als geplant an der Strecke eintrudelte, um uns in gewohnter Weise kulinarisch zu verwöhnen. Am Donnerstagabend hieß das: Nudeln nach Angelika-Art!
Anschließend verschwanden alle pünktlich in ihren Schlafsäcken, was auch, in Anbetracht der frühen Rennen, nötig war.
Wie so häufig machten unsere Schüler A um 8.30 Uhr im KI den Anfang, das hieß um 6 Uhr aufstehen, frühstücken, warm machen und ab zum 500 m Start.
Malte, Tom, Samer, Fabian und Adrian schlugen sich in ihren Rennen schon sichtbar besser als noch im Jahr zuvor und Tom paddelte sich sogar in den Zwischenlauf. Noch deutlicher als im KI konnte man den Leistungssprung im KII der Schüler A erkennen. Tom und Adrian paddelten ganz knapp an einem Vorlaufsieg vorbei und zogen mit diesem sehr guten 2. Platz souverän in den Zwischenlauf ein, ebenso wie Fabian und Samer, die tatsächlich mal die Ratschläge der Trainerin beherzigten und so den Sprung eine Runde weiter ebenfalls ungefährdet meisterten. Der in diesem Jahr neu formierte KIV mit Tom, Malte, Samer und Adrian bestätigte seine gute Leistung von der Jugendregatta, paddelte in den Zwischenlauf und landete dort auf einen guten 5. Platz, der zwar nicht für die Endlaufteilnahme reichte, aber doch deutlich erkennen ließ, dass die Jungs auf einem guten Weg sind und zu Deutschlands Mittelfeld dazugehören. Die Große Brandenburger ist ein leistungsstarker Wettkampf, an dem Kanuten aus ganz Deutschland teilnehmen und im Hinblick auf die Teilnehmerzahl im Schülerbereich die Deutschen Meisterschaften hinter sich lässt. Die Jungs können also sehr zufrieden mit ihren Leistungen sein, und ich bin sehr stolz auf die gezeigten Leistungen.
Aber auch unsere Junioren Marc, Mert, Tapio, Aaron und Niclas (euch noch nicht bekannt, da neu in dieser Saison und aus Cottbus stammend) haben nochmal einen Leistungssprung gemacht. Leider fehlte Tapio im KI über 200m das letzte Fünkchen Glück für eine Endlaufteilnahme. Im Zwischenlauf fuhr er ein starkes Rennen und seine Zeit hätte in den anderen Läufen auch fürs Finale gereicht. Aber so ist das! Die nächste Chance kommt schon bald. Mit einem 4. Platz im Zwischenlauf schieden Tapio und Mert leider auch im KII über 200 m denkbar knapp aus.
Über 1000 m kamen Aaron und Tapio im KI ebenfalls in den Zwischenlauf, wo erwartungsgemäß für beide Schluss war, da sie nicht gerade Spezialisten über die lange Distanz sind. Unser stärkster 1000 m Mann Mert fehlte leider, da er noch eine Leistungskursklausur zu schreiben hatte. Zum KII mit Tapio war er dann glücklicherweise wieder am Start, so dass sie auch dort im Zwischenlauf landeten. Zwar reichte es nicht für den Endlauf, aber beide waren durchaus zufrieden mit ihrem Rennen und sind optimistisch im Hinblick auf die Ostdeutschen Meisterschaften Ende Juni.
Aber glücklicherweise starten in diesem Jahr ja drei Canadierfahrer für den KC, die sich ihrer Außenseiterposition in einem Kajakverein wohl voll bewusst sind und sich gleich mit dem Gewinn einiger Medaillen in unsere Herzen gepaddelt haben. Neben Marc, unserem Spanier, starten auch noch Arved und Jonas aus Cottbus in diesem Jahr für uns, so dass man mit unserem 1. Vorsitzeden Peter schon von einer starken KC-Canadiertruppe sprechen kann. Alle drei Junioren waren jeweils im CI erfolgreich, so dass der KC schließlich doch im Medaillenspiegel auftauchte.
Zum ersten Mal bei einer so großen Regatta war ein Teil unser Mädchen. Sophia, Marie, Lara und Lucie waren sehr fleißig beim Wintertraining und haben einen deutlichen Leistungssprung gemacht, so dass wir ihnen mal zeigen wollten, was für Wettkämpfe und Gegnerinnen sie erwarten, wenn sie weiterhin so ambitioniert im Training arbeiten und solche leistungsstarken Regatten besuchen wollen.
Alle vier Mädels gingen konzentriert und fröhlich an ihre Rennen und genossen das Starten mit einer Startschuhanlage. Der ganz große Coup ist ihnen erwartungsgemäß nicht gelungen, aber sie haben Kontakt zum Feld und haben wirklich tolle Rennen gezeigt. Ich bin mehr als zufrieden mit dem Wettkampf aller vier Mädels und die Entscheidung sie dieses Jahr noch nicht mit zur Ostdeutschen zu nehmen ist mir richtig schwer gefallen. Ich hoffe sehr, dass alle Vier dabei bleiben und weiterhin so fleißig und fröhlich zum Training kommen, denn dann erwarten uns nächstes Jahr spannende und erfolgreiche Rennen.
Wie immer in Brandenburg haben uns natürlich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche unserer treuen Fans, aber auch einige neu dazugewonnene Zuschauer, an der Strecke besucht und mit Kuchen verwöhnt. Vielen lieben Dank für diese treue und begeisterte Unterstützung! Natürlich danke ich aber auch allen Daheimgebliebenen fürs Daumen drücken und dem regen Interesse an den Regatten. Ich freue mich über jeden, der fragt wie es war und stelle fest, dass auch unsere Fangemeinde daheim stetig wächst. Vielen Dank!
Ich entschuldige mich für die verspäteten Berichte, aber zur Zeit komme ich bei dem Regattaplan gar nicht mehr hinterher zwischen Aufladen, Abladen, Tasche ein- und auspacken, Meldungen machen, Programme durchgehen, Busse einteilen, Zelte einteilen, aufbauen und abbauen, auch noch alles Erlebte in Worte zu fassen. Ach und arbeiten muss man ja auch noch, hihi. Aber ich gelobe Besserung!

Carola

Heiligensee-Regatta 2016

Heiligensee-Regatta 2016

Unsere Schüler-, Jugend- und Juniorengruppe ist in Heiligensee am 30.04. und 01.05. ein sehr gelungener Start in die Saison geglückt. Die erste Regatta der Saison 2016 fand glücklicherweise in Berlin statt, so dass wir erst mal langsam (d.h. ohne Camping-, Koch- und Grillstress) in unsere gut gefüllte Wettkampfsaison starten konnten. Hänger laden fand natürlich wie immer am Donnerstagabend statt. Netterweise begleiteten Sacha und Jens mich bereits am Freitag nach Heiligensee, um den Hänger auf dem Gelände des WCH abzustellen, damit es Samstag früh ohne Komplikationen mit der Regatta losgehen konnte.

Die ersten Rennen der neuen Saison sind immer besonders aufregend für Sportler und Trainerin, weil man zum ersten Mal einen Eindruck davon bekommt, ob das Wintertraining angeschlagen hat und erfolgreich war. Eine weitere Besonderheit dieser Regatta ist, dass es am Samstag nur Rennen für die Schüler- und Jugendstarter gab, so dass die “Großen” fehlten. Das hieß für die “fast Großen”, dass neue Pflichten auf dem Programm standen, wie den Kleineren mit den Booten helfen, KIV abladen, Hänger zwischendurch auf- und abladen und ein wenig Mitdenken während des Wettkampfs. Mit dieser Verantwortung geht natürlich auch die Chance einher, zu zeigen, dass man dieser gewachsen ist und zu den neuen Pflichten auch neue Rechte kommen dürfen.

Leider hat die Pflichterfüllung an einigen Stellen noch zu wünschen übrig gelassen, aber es ist ja erst Anfang der Saison und bekanntlich wächst man ja mit seinen Aufgaben, so dass ich zuversichtlich bin.

Das nur kurz am Rande, denn schließlich ging es in erster Linie ums Paddeln und das lief, wie bereits eingangs angedeutet, sehr gut für uns.

Unsere Schüler/innen A- Mannschaft musste sich gegen die Übermacht des Kanuteam Berlins zur Wehr setzen, in dem alle leistungsstarke Schüler A Berlins gebündelt werden. Dieser Herausforderung stellten sich Tom, Fabian, Adrian, Malte, Samer, Lara, Marie und Sophia nicht nur, sondern sie meisterten sie mit Bravour. Adrian und Fabian paddelten in das A-Finale im KI, während Tom und Marie den Sprung in den A-Lauf zwar knapp verpassten, aber dafür gewannen sie jeweils deutlich das B-Finale. Alle KII unserer Schüler A fuhren ins Finale, in dem Tom und Adrian einen guten 3. Platz belegten. Aber die Medaillenflut nahm überhaupt kein Ende. Der KIV mit der Besetzung: Tom, Malte, Samer und Adrian erpaddelte sich eine Silbermedaille, ebenso wie der KIV Jugend mixed mit Matilda, Lucie, Lars und Malte. In der Schüler A KII mixed Konkurrenz gab es zwei Läufe, die jeweils als Endlauf gewertet wurden. Zu unserem Glück, denn so konnten Tom und Marie und Adrian und Lara je eine Bronzemedaille um ihren Hals hängen. Genauso wie Lucie und Marie durch ein gutes Rennen im KII der weiblichen Jugend.

Unsere Jüngste Leni paddelte zwar souverän ins Finale, blieb dort allerdings leider ohne Medaille. Vielleicht lag das auch in der Schuld der Trainerin durch deren Unaufmerksamkeit Leni fast ihren Start verpasst hat. Da merkt man, dass alle erst mal wieder in den Regattamodus umschalten müssen, auch die so erfahrene Trainerin. Wobei man ihr zu Gute halten muss, dass sie ganz schön aufgeregt war, bei all den tollen und erfolgreichen Rennen.

Am Sonntag stand dann noch die Berliner Meisterschaft über längeren Distanzen auf dem Programm, das hieß für Schüler B und A eine Strecke von 2000 m und die Jugend- und Juniorenfahrer/innen dürften sich über 4000 m mit der Konkurrenz messen. Am Ende vieler engagierter und einiger spannenden Rennen sah auch hier unsere Medaillenbilanz sehr gut aus. Marie, Lara und Mert dürfen sich jetzt Berliner Vizemeister nennen und Tom und Fabian schafften mit ihrem dritten Platz ebenfalls den Sprung aufs Berliner Meisterschaftstreppchen.

Mateo und Leni müssen noch etwas an ihrer Ausdauer arbeiten, sind aber beide ein engagiertes Rennen gepaddelt. Lars muss noch zählen üben, da er leider eine Runde zu früh an den Steg fuhr.

Zusammenfassend muss ich allerdings sagen, dass mich alle Kinder begeistert haben und einige positiv überrascht. Es war ein Saisonstart, der mich freut, aber auch erschreckt: Denn kann es noch besser werden? Ich hoffe sehr. Auf die eingangs aufgeworfene Frage, ob das Wintertraining gefruchtet hat und alle gut gearbeitet haben, kann ich nur ein ganz klares ja als Antwort geben. So soll es sein!

Mein Dank gilt , wie immer, nicht nur unseren tollen Kindern , sondern auch unseren treuen Fans. Zu den Eltern und den üblichen Verdächtigen haben sich in diesem Jahr noch Klaus und Cornelia gesellt. Das freut mich sehr, und ich kann nur hoffen, dass all unsere Fans sich wieder an dem Wettkampf “Treuester Fan” beteiligen.

Das nächste Mal kann man einen Teil unserer Mannschaft zur Großen Brandenburger Regatta bewundern.

Carola

Bootstaufe im KC am 17.04.2016

Taufe am 17.04.2016

  Hermann tauft

Bereits Ende letzten Jahres konnten wir durch einige großzügige Spender unseren Rennkajak-Fuhrpark um mehrere neue Boote erweitern. Seit dem 1.Februar diesen Jahres sind wir mit unseren Sportlern wieder regelmäßig auf dem Wasser unterwegs und bis jetzt traurigerweise mit wunderschönen, aber namenlosen Booten.

Aber am Sonntag haben wir glücklicherweise Abhilfe geschaffen und unsere neuen Schiffchen haben ihre Namen und ihre feierliche Taufzeremonie erhalten. Zwei Renneiner, zwei Rennzweier und ein Wanderboot wurden traditionell mit einer kleinen Feierlichkeit von ihren Taufpaten und einigen interessierten Mitgliedern mit Sekt und Blumen ihrer Bestimmung übergeben. Traditionell ging es auch bei den Namen zu. So erhielt der nicht ganz nagelneue Regina-KII wie seine Gefährten in der Bootshalle den Namen eines Windes.

Andreas Fuchs, unser erfolgreicher Jungsportler, hatte das Vergnügen Lucie und Marie mit Bora auf die Tauffahrt zu schicken. Die drei anderen Rennkajaks begründen mit ihrer Bootsform eine ganz neue Rennbootära und somit fanden wir, dass es an der Zeit war auch namentlich neu zu starten. Anlehnend an ihr Herkunftsland wurden unsere Nelo-Boote nach portugiesischen Seefahrern und Entdeckern benannt. Gil Eanes, Bartolomeu Dias und Vasco da Gama wurden von ihren Taufpaten Andreas Tiedemann, Hermann Joha und Peter John mit Sekt begossen und auf möglichst viele schnelle und erfolgreiche “Reisen” geschickt.

Andreas tauft

Zu guter Letzt bekam noch Utas Wanderboot, dem ganz bestimmt lange Reisen bevorstehen, durch Cornelia den Namen Habelust.

Beschriftet und mit Blumen geschmückt ging es im Anschluss auf eine kleine Runde in der Bucht, bei der die Sträuße als Opfergabe für die Seegötter ins Wasser geschmissen werden, wobei wir unsere kleinen Opfer nach ihrer Schwimmeinlage wieder einsammeln. Glücklicherweise hat das die Seegötter bis jetzt nicht allzu sehr gestört. Ohne größere Probleme meisterten alle Besatzungen dieses schwierige Unterfangen, so dass wir alle bei einem Glas Sekt und leckeren Fischhäppchen aus dem Barbecue-Smoker die neuen Bewohner unserer Bootshalle und Mitglieder unserer weiß-blauen Flotte angemessen begrüßen konnten.

  Fuchs tauft

Mein besonderer Dank gilt neben Andreas Tiedemann und Hermann Joha durch deren Spenden wir zwei Boote anschaffen konnten, besonders Micha, Sacha und Steffi, die sich hervorragend um unser leibliches Wohl gekümmert haben; sprich um Sekt und Lachs:

Dankeschön!

Alles in Allem fand ich es eine sehr angenehme kleine Zeremonie, und ich habe mich über alle Mitglieder und Gäste gefreut, die den Weg in den Verein gefunden haben.

Carola

Kanupaddel Kurse 2016

Anfängerkurse

14.-15.05.2016 von 10-16 Uhr und 26.-29.7.16  16-19 Uhr . Kursleitung Uta von Leitner. EPP 1-Kurs

Fortgeschrittenenkurs

am 6.-7. August, von 10-16 Uhr. (mehr…)

Fuchsjagd 2016

Der Kanuklub Charlottenburg lädt ein zur Fuchsjagd 2016

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Ostdeutsche Meisterschaft 09.07.-12.07.2015

Nachdem unsere Saison sehr erfolgreich begonnen hatte, und obwohl Tapio, Mert, Aaron, Ole und Teile unserer Schüler-A-Mannschaft fleißig und intensiv trainiert hatten, um an der Ostdeutschen Meisterschaft teilzunehmen, stand diese für uns in diesem Jahr unter keinem guten Stern. Ole flog leider eine Woche vor Beginn der Wettkämpfe für ein Jahr nach Neuseeland. Zwar sprang Luis netterweise ein, aber natürlich fehlten ihm im Vergleich doch einige Trainingskilometer, und da Luis schon in der Juniorenklasse starten muss, fiel für Aaron durch Oles Abreise der KII in der Jugend aus. (mehr…)